RESPIRATORISCHES SYNZYTIAL-VIRUS (RSV)

Hier erfahren Sie alle wichtigen Informationen über das RS-Virus (RSV) und den Schutz durch die Impfung. RSV ist ein weit verbreitetes Atemwegsvirus, das vor allem Babys, Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen gefährden kann. Besonders in den Wintermonaten kommt es jedes Jahr zu vielen Infektionen und Klinikaufnahmen. Ein wirksamer Schutz ist heute möglich – sowohl für Säuglinge als auch für Erwachsene aus Risikogruppen.

Was ist RSV?

Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist ein Erreger, der hauptsächlich die unteren Atemwege befällt und zu Bronchitis oder Lungenentzündung führen kann. Bei den meisten Erwachsenen verläuft die Infektion mild, ähnlich wie eine Erkältung. Für Säuglinge, Frühgeborene, Senioren und Menschen mit Herz- oder Lungenerkrankungen kann RSV jedoch schwerwiegende Folgen haben. Jährlich führt das Virus bei jungen und älteren Risikogruppen zu Krankenhausaufenthalten, weshalb ein vorbeugender Schutz von großer Bedeutung ist.

Vorkommen

RSV tritt weltweit auf und kommt saisonal in Wellen vor, vor allem im Herbst und Winter. Da das Virus sehr ansteckend ist und viele Infektionen mild verlaufen, wird die Weitergabe häufig erst erkannt, wenn besonders gefährdete Personen erkranken. Klassische Orte für Infektionsketten sind Familien, Kindergärten, Grundschulen sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen.

Typische Risikosituationen sind:

  • enger Kontakt in Familien und Kinderbetreuung

  • Wintermonate und schlecht belüftete Räume

  • Reisen während der RSV-Saison

  • Pflege- und Gemeinschaftseinrichtungen mit engen Kontakten

Impfstoff-Serie

je nach Alter: einmalige Impfung oder passive Immunisierung

Schutzdauer

Babys ein Saisonzeitraum, Erwachsene mehrere Monate

Risikobereiche

Weltweit

Übertragung

Das RS-Virus wird über Tröpfcheninfektion beim Husten, Niesen oder Sprechen übertragen. Eine Ansteckung ist auch über kontaminierte Hände und Oberflächen möglich. Da das Virus bereits ansteckend sein kann, bevor der Husten beginnt, verbreitet es sich besonders leicht in Familien und Gemeinschaftseinrichtungen. Säuglinge können sich häufig durch Erwachsene oder Geschwister anstecken, deren Infektion kaum auffällt.

Symptome & Verlauf

Die Beschwerden beginnen meist wie eine gewöhnliche Erkältung und entwickeln sich bei vielen Kindern innerhalb weniger Tage zu einer Bronchitis. Besonders im ersten Lebensjahr kann der Verlauf schwer sein, da die Atemwege sehr eng sind.

Häufige Symptome:

  • Schnupfen und Husten

  • Fieber und Trinkschwäche bei Babys

  • pfeifende Atmung und Atemnot

  • schnelle Atmung oder Einziehungen am Brustkorb

  • Atempausen bei jungen Säuglingen

  • starke Erschöpfung bei schweren Verläufen

Bei Erwachsenen und älteren Kindern kann RSV mild verlaufen, aber sie können weiterhin ansteckend sein.

Behandlung

Da RSV durch ein Virus ausgelöst wird, richtet sich die Behandlung nach den Beschwerden und dem Schweregrad. Babys und gefährdete Personen müssen bei Atemproblemen engmaschig überwacht werden.

Mögliche Behandlungsmaßnahmen:

  • Flüssigkeitszufuhr und fiebersenkende Mittel zur Stabilisierung

  • Nasenreinigung und Inhalation zur Verbesserung der Atmung

  • Sauerstoffgabe bei Atemnot oder starkem Husten

  • stationäre Behandlung bei schwerem Verlauf oder Trinkunfähigkeit

Je früher bei betroffenen Säuglingen und Risikogruppen reagiert wird, desto geringer ist die Gefahr von Komplikationen.

Schutz & Vorbeugung

Ein wirksamer Schutz gegen RSV ist heute möglich. Für Säuglinge und bestimmte Risikogruppen stehen passive Immunisierungen zur Verfügung, die für eine ganze Saison schützen. Für ältere Erwachsene existieren Impfstoffe, die schwere Verläufe verhindern können. Zusätzlich helfen Hygienemaßnahmen wie Händewaschen und Vermeidung enger Kontakte während der akuten Saison, aber die Impfung bzw. Immunisierung bleibt der wichtigste Schutzfaktor.

Impfung gegen RSV

Für Babys und Kleinkinder erfolgt der Schutz meist über eine passive Immunisierung, die während der RSV-Saison eine stabile Abwehr ermöglicht. Für Erwachsene ab einem bestimmten Alter und für Menschen mit chronischen Erkrankungen stehen Impfstoffe zur Verfügung, die schwere Atemwegsverläufe verhindern. Besonders empfehlenswert ist der Schutz, wenn im Haushalt oder familiären Umfeld Kontakt zu jungen Säuglingen besteht.

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Haben Sie noch Fragen?

Haben Sie noch Fragen zu den Impfungen bei Vaxio? Dann werfen Sie einen Blick auf die häufig gestellten Fragen unten!

Warnsignale sind Trinkverweigerung, Atempausen, Einziehungen am Brustkorb und ungewöhnliche Müdigkeit. Bei diesen Anzeichen sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

 

Geschwister können RSV oft unbemerkt übertragen. Wenn möglich, sollten enge Kontakte mit hustenden oder erkälteten Kindern reduziert werden.

Ja. Eine durchgemachte Erkrankung schützt nicht dauerhaft, daher sind wiederholte Infektionen möglich.

Nur wenn kein Husten oder Fieber besteht. Auch leichte Erkältungen können RSV übertragen und ein großes Risiko darstellen

Sobald keine Ansteckungsgefahr mehr besteht und das Kind wieder ausreichend fit ist. Die Entscheidung sollte im Zweifelsfall ärztlich abgestimmt werden.