Influenza
Influenza kann jeden treffen und jeden Herbst beginnt sie von Neuem. Anders als bei anderen Impfungen reicht eine einmalige Impfung nicht aus: Die Impfung muss jährlich wiederholt werden, weil sich die Grippeviren jede Saison verändern. Bei Vaxio prüft ein Arzt vorab, welche Impfungen sinnvoll sind, und berät Sie persönlich zum optimalen Zeitpunkt.
Wer sollte sich gegen Influenza impfen lassen?
Die Influenza-Impfung ist ab einem Alter von sechs Monaten für alle geeignet, die sich vor einem schweren Grippeverlauf schützen möchten. Besonders empfohlen wird sie von der STIKO für:
- Personen ab 60 Jahren, für die ein spezieller Hochdosis- oder adjuvantierter Impfstoff empfohlen wird, der eine bessere Schutzwirkung bietet
- Schwangere und Stillende ab dem zweiten Trimenon
- Menschen mit chronischen Erkrankungen der Atemwege, des Herzkreislaufsystems, der Niere oder der Leber sowie Personen mit Diabetes oder einer Immunschwäche
- Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
- Beschäftigte im Gesundheitswesen und in der Pflege
- Personen mit regelmäßigem Kontakt zu Geflügel, Schweinen, Wildvögeln oder Robben
- Säuglinge und Kinder mit entsprechenden Vorerkrankungen
Auch wer keiner Risikogruppe angehört, kann von der Impfung profitieren. Gerade im beruflichen Alltag, mit kleinen Kindern zu Hause oder vor einer Reise in der Grippesaison ist ein Schutz sinnvoll. Ihr Arzt berät Sie dazu individuell.
Wann und wie oft wird die Influenza-Impfung gegeben?
Die Influenza-Impfung wird einmal pro Saison verabreicht und muss jährlich wiederholt werden. Idealer Zeitpunkt ist Oktober oder November, damit der Schutz zur Hauptsaison vollständig aufgebaut ist. Der Schutz baut sich innerhalb von zehn bis vierzehn Tagen nach der Impfung auf.
Für Kinder, die zum ersten Mal gegen Influenza geimpft werden, sind zwei Dosen im Abstand von mindestens vier Wochen erforderlich. Ab der zweiten Saison reicht eine Dosis jährlich.
Impfstoff-Serie
jährlich 1 Dosis
Schutzdauer
eine Saison
Risikobereiche
Weltweit
Warum muss man jedes Jahr neu geimpft werden?
Weil sich Influenzaviren jede Saison verändern. Die Weltgesundheitsorganisation analysiert im Frühjahr die zirkulierenden Virusstämme der Südhalbkugel und legt auf dieser Basis die Zusammensetzung der Impfstoffe für die kommende Nordhalbkugel-Saison fest. Das funktioniert sehr gut, wenn die vorhergesagten Stämme mit den tatsächlich zirkulierenden übereinstimmen. Ist das nicht der Fall, ist die Schutzwirkung geringer.
Kann man trotz der Influenza-Impfung erkranken?
Ja, das ist möglich, und es ist wichtig, das offen zu kommunizieren. Die Influenza-Impfung schützt nicht vollständig vor einer Infektion. Die Wirksamkeit schwankt je nach Saison und liegt zwischen etwa 40 und 60 Prozent, in seltenen Fällen auch darunter.
Der Grund liegt in der Natur des Virus: Influenzaviren verändern ihr Erbgut sehr schnell. Wenn zwischen der Vorhersage im Frühjahr und der eigentlichen Grippesaison im Winter eine unerwartete Mutation entsteht, passt der Impfstoff nicht mehr vollständig zu den zirkulierenden Stämmen.
Was die Impfung trotzdem leistet: Wer geimpft ist und trotzdem erkrankt, hat in der Regel einen deutlich milderen Verlauf. Das Risiko für schwere Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Krankenhausaufenthalte wird durch die Impfung erheblich gesenkt, auch wenn kein vollständiger Schutz vor der Infektion selbst besteht.
Influenza-Impfung in der Schwangerschaft
Die Influenza-Impfung ist in der Schwangerschaft sicher und von der STIKO ausdrücklich empfohlen. Sie enthält einen inaktivierten Impfstoff, keinen Lebendimpfstoff, und ist für Mutter und Kind unbedenklich.
Während der Schwangerschaft ist das Immunsystem verändert, was das Risiko für schwere Grippeverläufe erhöht. Komplikationen wie Lungenentzündungen können in der Schwangerschaft gefährlicher verlaufen als sonst.
Die Impfung schützt nicht nur die Mutter. Neugeborene unter sechs Monaten können noch nicht selbst geimpft werden. Durch die Impfung der Mutter werden schützende Antikörper über die Plazenta an das Kind weitergegeben, was dem Neugeborenen in den ersten Lebensmonaten Schutz bietet. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Seite für Schwangere und Stillende.
Was ist der Unterschied zwischen Influenza A und Influenza B?
Influenza A und Influenza B sind die zwei Haupttypen des Grippevirus. Beide verursachen die typische echte Grippe mit plötzlichem hohem Fieber, Schüttelfrost und starkem Krankheitsgefühl.
Influenza A verändert sich schneller und ist häufiger die Ursache von schweren Epidemien und Pandemien. Bekannte Subtypen sind H1N1 und H3N2. Influenza B verändert sich langsamer und verursacht meist weniger schwere, aber dennoch belastende Erkrankungen.
Der aktuelle Influenza-Impfstoff ist ein Dreifach-Impfstoff (trivalent). Er schützt insgesamt vor drei Virusstämmen: zwei Stämmen von Influenza A und einem Stamm von Influenza B. Die genaue Zusammensetzung wird jährlich angepasst.
Zuvor war jahrelang ein Vierfach-Impfstoff im Einsatz. Da eine der beiden früheren Influenza-B-Linien (die Yamagata-Linie) seit 2020 weltweit nicht mehr nachgewiesen wurde und als ausgerottet gilt, wurde sie aus der jährlichen Impfung entfernt.
Nebenwirkungen der Influenza-Impfung
Die Influenza-Impfung ist gut verträglich. Häufige Reaktionen sind mild: Rötung, Schmerz oder leichte Schwellung an der Einstichstelle sowie kurzfristige Müdigkeit oder leichtes Krankheitsgefühl, die nach ein bis zwei Tagen abklingen.
Durch die Impfung selbst bekommt man keine Grippe. Der Impfstoff enthält inaktivierte Virusbestandteile und kann keine Influenza-Erkrankung auslösen. Ein leichtes Unwohlsein nach der Impfung ist die Reaktion des Immunsystems und kein Zeichen einer Ansteckung.
In seltenen Fällen kann eine allergische Reaktion auf Bestandteile des Impfstoffs auftreten. Schwere Nebenwirkungen sind sehr selten. Haben Sie Fragen zur Verträglichkeit bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenten? Ihr Vaxio-Arzt bespricht dies vorab anhand Ihrer persönlichen Unterlagen.
So funktioniert ein Termin bei Vaxio
Bei Vaxio ist die Influenza-Impfung kein Standardtermin von der Stange. Ihr Vaxio-Arzt prüft vorab, welche Impfungen sinnvoll sind, abgestimmt auf Ihr Alter, Ihre Vorerkrankungen und den aktuellen Impfzeitpunkt.
So läuft es ab:
- Online Termin buchen: In wenigen Minuten erledigt, auch abends und am Wochenende verfügbar
- Digitalen Fragebogen ausfüllen: Zu Hause in Ihrem eigenen Tempo, zu Reiseziel und medizinischer
- Vorgeschichte Persönliche Beurteilung durch einen Vaxio-Arzt: Ihre Unterlagen werden geprüft und ein individueller Impfplan erstellt, vor Ihrem Termin
- Kurze, effiziente Termine: Alles ist vorbereitet, keine Formulare vor Ort
- GOÄ-konforme Rechnung: Direkt bereit zur Einreichung bei Ihrer Krankenkasse
Jetzt gegen Grippe impfen lassen
Rechtzeitig im Herbst geimpft, gut geschützt durch den Winter. Buchen Sie Ihren Termin bei Vaxio.
- Terminvereinbarung in einer Minute
- Auch abends und am Wochenende verfügbar
- Persönlicher Impfplan durch einen Vaxio-Arzt
- Viele Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten
Häufig gestellte Fragen zur Influenza-Impfung
Haben Sie noch Fragen zu den Impfungen bei Vaxio? Dann werfen Sie einen Blick auf die häufig gestellten Fragen unten!
Weil sich Influenzaviren jährlich verändern. Die Zusammensetzung des Impfstoffs wird jede Saison neu angepasst, um den aktuellen Virusstämmen zu entsprechen. Eine Impfung aus der Vorjahressaison bietet keinen zuverlässigen Schutz mehr.
Ja, das ist möglich. Die Schutzwirkung der Influenza-Impfung liegt je nach Saison zwischen 40 und 60 Prozent. Geimpfte, die dennoch erkranken, haben in der Regel einen deutlich milderen Verlauf und ein geringeres Risiko für schwere Komplikationen.
Ja. Die Impfung enthält inaktivierte Virusbestandteile und gilt als sicher in der Schwangerschaft. Sie ist von der STIKO ausdrücklich empfohlen und schützt auch das Neugeborene in den ersten Lebensmonaten.
In der Regel ja. Direkt nach der Impfung sind leichte Aktivitäten möglich. Bei starker körperlicher Belastung empfiehlt es sich, den Rest des Tages etwas ruhiger anzugehen, falls lokale Reaktionen oder leichte Müdigkeit auftreten.
Erst wenn das Kind mindestens 24 Stunden fieberfrei ist, ohne fiebersenkende Medikamente, und sich insgesamt gut fühlt. Der Kinderarzt entscheidet im Einzelfall.
Für STIKO-Risikogruppen, darunter Personen ab 60 Jahren, Schwangere und chronisch Kranke, wird die Impfung in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Für alle anderen gilt sie als Selbstzahlerleistung. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten jedoch auch für Versicherte ohne spezielle Indikation im Rahmen ihrer Satzungsleistungen. Fragen Sie vorab bei Ihrer Kasse nach. Aktuelle Preise finden Sie auf der Preisseite.