Lyme-Borreliose
Die Lyme Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien der Gattung Borrelia verursacht wird. Die Übertragung erfolgt in der Regel durch den Stich einer infizierten Zecke. Lyme Borreliose kann mit Antibiotika behandelt werden, und je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind die Heilungschancen.
Zecken, die Borrelien übertragen können, kommen vor allem in Wäldern, Wiesen, Heideflächen und Dünen vor, aber auch in Parks und Gärten. Aktiv sind sie grundsätzlich das ganze Jahr über, am häufigsten jedoch von März bis Oktober. Eine Infektion kann auftreten, wenn eine Zecke, die Borrelien in sich trägt, sticht und längere Zeit an der Haut verbleibt.
Zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen nach dem Stich kann ein schmerzloser Rötungsfleck oder Ring um die Einstichstelle auftreten, das sogenannte Erythema migrans. Dieses typische Hautzeichen tritt jedoch nicht bei allen Betroffenen auf. Auch ohne Rötung können Symptome wie Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen oder ein allgemeines Krankheitsgefühl auftreten.
Wird die Krankheit nicht frühzeitig erkannt, kann sie sich über Wochen oder Monate ausbreiten. In späteren Stadien können Beschwerden wie starke Schmerzen in Armen oder Beinen, Lähmungen der Gesichtsmuskulatur, Sehstörungen, Kraftverlust, Herzrhythmusstörungen oder schmerzhafte und geschwollene Gelenke auftreten. Nach einer antibiotischen Behandlung bessern sich die Beschwerden in der Regel, manchmal kann die Genesung jedoch länger dauern und einige Symptome können bestehen bleiben.
Gegen Borreliose steht derzeit keine Impfung zur Verfügung.