Humane Papillomviren (HPV)
Auf dieser Seite erfahren Sie alles Wichtige über HPV (Humane Papillomviren) und den Schutz durch die Impfung. HPV ist weit verbreitet und wird hauptsächlich über engen körperlichen Kontakt übertragen. Viele Infektionen verlaufen unbemerkt, können jedoch langfristig zu Zellveränderungen und Krebs führen, insbesondere im Genital-, Anal- und Rachenbereich. Die Impfung schützt zuverlässig vor den gefährlichsten HPV-Typen und wird für Mädchen und Jungen empfohlen.
Was ist HPV?
Humane Papillomviren (HPV) sind eine große Gruppe von Viren, von denen einige Warzen verursachen und andere zu Zell- und Gewebeveränderungen führen können. Infektionen betreffen sowohl Frauen als auch Männer und sind extrem häufig. Viele Betroffene merken lange nichts davon. Die gefährlichsten HPV-Typen können jedoch Gebärmutterhalskrebs sowie weitere Tumoren im Genital- und Rachenbereich auslösen. Da das Virus durch engen körperlichen Kontakt übertragen wird und oft unbemerkt bleibt, spielt der Impfschutz eine zentrale Rolle.
Vorkommen
HPV kommt weltweit vor und betrifft vor allem Jugendliche und junge Erwachsene zu Beginn der sexuellen Aktivität. Da Infektionen oft ohne Symptome verlaufen, werden sie häufig nicht erkannt und innerhalb von Partnerschaften leicht weitergegeben. Kondome können das Risiko reduzieren, bieten aber keinen vollständigen Schutz, da HPV auch über Haut- und Schleimhautkontakt übertragen wird.
Besonders häufig treten Infektionen auf:
bei Personen ohne Impfung
bei wechselnden Sexualpartnern
in jungen Altersgruppen zu Beginn sexueller Aktivität
bei immungeschwächten Personen
Impfstoff-Serie
2–3 Dosen je nach Alter
Schutzdauer
nahezu Lebenslang
Risikobereiche
Weltweit
Übertragung
HPV wird überwiegend durch direkten Haut- oder Schleimhautkontakt im Intim- oder Oralbereich übertragen. Bereits ein einzelner Kontakt kann ausreichen, um sich anzustecken. Da Infektionen meist ohne Beschwerden verlaufen, kann das Virus unbemerkt über Wochen oder Monate weitergegeben werden. Auch Paarbeziehungen schützen nicht automatisch, wenn eine vorherige Infektion bestand.
Symptome & Verlauf
Die meisten HPV-Infektionen verursachen keine Beschwerden und heilen innerhalb eines Jahres von selbst aus. Bei anhaltenden Infektionen bestimmter Hochrisiko-Typen besteht jedoch das Risiko, dass sich Zellveränderungen entwickeln, die später Krebs verursachen können.
Mögliche Folgen einer HPV-Infektion:
Genitalwarzen
Zellveränderungen am Gebärmutterhals
Zellveränderungen im Anal-, Penis- oder Vulvabereich
Veränderungen im Rachen- und Mundraum
Gebärmutterhalskrebs und weitere Krebsformen bei langjähriger Infektion
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig, da frühe Zellveränderungen meist gut behandelbar sind.
Behandlung
Eine HPV-Infektion selbst kann nicht direkt medikamentös behandelt werden. Therapien zielen auf die Folgen der Infektion ab, je nach Befund und betroffener Körperregion.
Mögliche Behandlungsmaßnahmen:
Entfernung von Genitalwarzen durch Cremes, Vereisung oder Laser
Überwachung und Behandlung von Zellveränderungen mit zytologischer Kontrolle
operative Entfernung auffälliger Gewebeveränderungen
spezialisierte Tumortherapie bei fortgeschrittenen Erkrankungen
Je früher Veränderungen entdeckt werden, desto besser können sie behandelt werden.
Schutz & Vorbeugung
Die HPV-Impfung bietet heute den wirksamsten Schutz vor den Hochrisiko-Virusstämmen, die Krebs verursachen können. Sie ist vor Beginn der sexuellen Aktivität am effektivsten, bietet aber auch später einen deutlichen Nutzen. Kondome reduzieren das Risiko, ersetzen aber die Impfung nicht. Für Frauen bleiben regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen weiterhin wichtig, auch wenn eine Impfung erfolgt ist.
Impfung gegen HPV
Die Impfung wird für Mädchen und Jungen empfohlen und schützt vor den HPV-Typen, die am häufigsten Zellveränderungen und Krebs verursachen. Im Alter zwischen 9 und 14 Jahren erfolgt die Impfung mit zwei Dosen. Wird später begonnen, sind drei Dosen erforderlich. Auch Jugendliche und junge Erwachsene können die Impfung nachholen, sofern noch kein vollständiger Schutz besteht. Die Impfstoffe gelten als sehr gut verträglich und schützen vor den meisten durch HPV verursachten Krebsarten.
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Ja. Die Impfung kann auch später sinnvoll sein und schützt vor vielen HPV-Typen, mit denen man noch keinen Kontakt hatte.
Weil HPV sowohl bei Männern als auch bei Frauen zu Krebs führen kann und Männer das Virus genauso weitergeben können.
Ja. Auch wenn eine Infektion stattgefunden hat, schützt die Impfung vor den weiteren HPV-Typen, die Krebs verursachen können.
Ja. Bei normalem Wohlbefinden bestehen keinerlei Einschränkungen.
Ja. Die Vorsorge bleibt wichtig, da die Impfung nicht vor allen HPV-Typen schützt. Die Untersuchung erkennt frühzeitig behandelbare Veränderungen.